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Spende für Kinderhaus in Rumänien

Der Weihnachtsmarkt im Dezember war nicht nur für alle Beteiligten ein voller Erfolg, hat konnte sich auch das Kinderhaus in Rumänien freuen. 1070 Euro der Einnahmen haben die Klassen gespendet, um Kinder in Rumänien zu unterstützen.

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Gemeinschaftskunde Kooperation Startseite

„In was für einer Welt wollen wir leben?“

Eine Demokratie-Graffiti-Aktion des Jugendbüros JU-nited Hechingen in Kooperation mit dem Gymnasium Hechingen

Anfang Januar startete ein Jugendbeteiligungsprojekt vom Jugendbüro JU-nited Hechingen, an dem die Klasse 9b des Gymnasiums maßgeblich beteiligt war. Die Schülerinnen und Schüler durften an einer Demokratie-Graffiti-Aktion teilnehmen, die von der Stadtjugendreferentin Giovanna Ciriello in Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftskundelehrer Joachim Schulz vorbereitet worden war. Seit Freitag, den 31. Januar kann das Graffiti-Kunstwerk auf dem Stromhäuschen beim Hechinger Gymnasium am Lehrerparkplatz bewundert werden. Das Projekt stand ganz im Zeichen der Demokratie. Die Jugendlichen entwarfen selbstständig ein Motiv, das zentrale Werte und Begriffe wie Freiheit, Gleichberechtigung, Toleranz und Mitbestimmung künstlerisch, visuell, symbolisch und mit Schlagworten darstellt, und zeigen sollte, in was für einer Welt die Jugendlichen leben wollen.

Im Unterricht sammelten die Schülerinnen und Schüler zunächst Ideen und diskutierten, welche Aspekte für sie eine demokratische Gesellschaft ausmachen. Aus diesen Überlegungen entstand ein gemeinsames Konzept, das schließlich von zwei professionellen Graffitikünstlern auf eine dafür vorgesehene und durch die Stadt Hechingen genehmigte Wand auf dem Lehrerparkplatz des Gymnasiums Hechingen gesprayt wurde. Die Graffiti-Künstler Robin Bliestle und Moritz Huber setzten die Ideen und Statements der Klasse 9b eins zu eins in ein Graffiti-Kunstwerk um. Das Ergebnis ist ein farbenfrohes und aussagekräftiges Kunstwerk, das die Vision der Jugendlichen von einer gerechten und solidarischen Welt widerspiegelt.

„Die Schüler haben sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und ihre Gedanken kreativ zum Ausdruck gebracht“, sagt Joachim Schulz. Giovanna Ciriello ergänzt: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Jugendlichen ihre Vorstellungen von Demokratie und Gemeinschaft in Kunst verwandelt haben. Die Aktion zeigt, wie wichtig es ist, jungen Menschen eine Stimme zu geben.“ Die Graffitiwand bleibt als dauerhaftes Kunstwerk erhalten und soll zum Nachdenken anregen. Die Klasse 9b ist stolz auf ihr Projekt und hofft, dass ihre Botschaft für eine demokratische und lebenswerte Welt auch andere inspiriert.

Das Demokratie-Projekt gehört zu einer Reihe an Jugendbeteiligungsprojekten, die das Jugendbüro JU-nited Hechingen, geleitet von der Stadtjugendreferentin in Kooperation mit unterschiedlichen Jugendlichen über das gesamte Jahr über durchführt. Finanziert wird dies aus dem hierfür bereitgestellten Fördertopf der Stadt Hechingen.

Foto: die Klasse 9b, die Stadtjugendreferentin Giovanna Ciriello (ganz rechts), im Hintergrund: weitere Schüler,  Joachim Schulz und die beiden Klassenlehrkräfte: Stefanie Vogel und Andreas Weber.

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AG Angebote Schach-AG Startseite

Schach und Schule

Schach in Schulen erlebt seit einiger Zeit einen nicht endenden Boom. Jedes Jahr kommen Tausende neuer Kinder über Arbeitsgemeinschaften zum königlichen Spiel. Genaue Zahlen kennt man nicht, vermutlich lernen mehr Kinder in den Schulen Schach spielen als in Familien oder Vereinen.

Das Gymnasium Hechingen auf der Siegerstraße!

Bei den Schulschachmeisterschaften in Tübingen gelang in der Gruppe Wk3 dem Team des Hechinger Gymnasiums der große Wurf! In der Aufstellung: Thorben Mahr; Leo Katke; Mikka Mahr; Lev Katke, erspielten die Vier den 1. Rang. Bemerkenswert ist hier das Abschneiden von Lev Katke als Jüngster mit 5 Punkten aus 7 Spielen. Die anderen drei zeigten ebenfalls herausragende Ergebnisse. Alle drei erkämpften 100% und spielten wirklich hochklassige Partien. Der Lohn war die Siegerurkunde und die Qualifikation zur Endrunde in Oberkochen.

In der Gruppe Wk2 spielte das Team in der Aufstellung: Julian Hagenbuch; Felix Heine; Raphael Dieringer; Deniz Simsek; Fabian Schoy; Maximilian Deines. „Caissa“ die launische Göttin des Schachs verbreitete ihr Lächeln über dem Schachbrett, leider nicht immer zu Gunsten des Teams aus Hechingen. Dennoch, auch ohne der zweifelhaften Unterstützung der besagten Göttin, erkämpften die Hechinger den 2.Rang!

Das Schachspiel nimmt eine besondere Stellung unter den Spielen ein. Die beiden Teams können, das Qualitätssiegel Schach zu beherrschen, mit großem Stolz in Anspruch nehmen.

Stefan Kuricini

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Jugend debattiert Startseite Wettbewerb

Regionalfinale Jugend debattiert im Neckar-Alb-Kreis

Am Montagabend fand in der Minna-Specht-Gemeinschaftsschule in Reutlingen das Regionalfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ statt.

Emma Simmendinger vom Gymnasium Hechingen hatte sich in der vergangenen Woche bei der Qualifikation am Gymnasium Hechingen unter zwölf Schülerinnen und Schülern aus sechs Schulen des Umkreises erfolgreich durchgesetzt und gehörte zu den vier besten Debattantinnen, die das Finale erreichten. In der Abschlussrunde wurde in der Mittelstufe die Frage diskutiert: Sollen Städte und Gemeinden verpflichtet werden, Maßnahmen gegen Einsamkeit zu ergreifen?

Für die Pro-Seite argumentierten Lena Binder vom Friedrich-List-Gymnasium Reutlingen und Kinga Zielinski vom Johannes-Kepler-Gymnasium Reutlingen. Sie betonten, dass die Gemeinschaft eine Verantwortung für den Einzelnen trage und Einsamkeit gravierende gesundheitliche Folgen haben könne. Die Contra-Seite wurde von Nia Merz vom Progymnasium Rosenfeld und Emma Simmendinger vertreten. Ihre Argumentation hob insbesondere die Frage der Finanzierung solcher Maßnahmen hervor. Zudem wiesen sie darauf hin, dass eine staatliche Verpflichtung ehrenamtliches Engagement schwächen und bestehende Initiativen möglicherweise verdrängen könnte.

Die Debatte war von großem Engagement geprägt, wobei einige Rednerinnen besonders stark dominierten. Am Ende setzten sich die beiden Pro-Debattantinnen durch: Lena Binder erreichte den ersten, Kinga Zielinski den zweiten Platz. Nia Merz belegte den dritten Platz, während Emma Simmendinger als Vierte aus dem Wettbewerb hervorging. Trotz ihrer zurückhaltenden Art bewies sie ein sehr gutes Ausdrucksvermögen und lieferte fundierte Argumente, wie die Jury bestätigte. Ihr Potenzial konnte sie in dieser hitzigen Debatte jedoch nicht vollständig ausschöpfen. Dennoch kann Emma Simmendinger stolz auf ihre Leistung sein, da sie sich gegen starke Konkurrenz behauptete und bis ins Finale vordrang.

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Aktivteam Party Aktivteam Technik Außerunterrichtliche Veranstaltungen SMV Startseite

Närrisches Treiben am Gymnasium

Mit dem traditionellen Unterstufenball hat das Gymnasium Hechingen die heiße Phase der Fasnetzeit eingeläutet. Am Mittwochabend feierten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8 ausgelassen im Nebengebäude der Schule. In diesem Jahr waren auch wieder Viertklässler der umliegenden Grundschulen eingeladen, die sich freuten zum ersten Mal Fasnetluft am Gymnasium zu schnuppern.

Von 18 bis 22 Uhr herrschte ausgelassene Stimmung auf der Tanzfläche, wo sich die jungen Partygänger – oftmals getreu des Mottos „Pyjama Party“ gekleidet – zu ihrer vorher selbst gewählten Musik austoben konnten. Neben Musik, verschiedenen  Tanzdarbietungen und Spielen war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Die 12er verkauften Pizza und Getränke, um ihre Abikasse zu füllen.

Doch der Unterstufenball war nur der Anfang: Für die ganze Schulgemeinschaft stand vor dem Start in die wohlverdienten Fasnetsferien am „Schmotzigen“ wie immer närrisches Treiben auf dem Programm. Organisiert wurde die Veranstaltung von der SMV in Zusammenarbeit mit der stellvertretenden Schulleiterin Uta Schoder und dem Technikteam unter der Leitung des Musiklehrers Philip Kirsch. Wie jedes Jahr erschienen zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie viele Lehrkräfte schon am Morgen verkleidet zum Unterricht und zeigten dabei viel Kreativität.

Nach der ersten großen Pause erklang schließlich das ersehnte Signal: Die schulinterne Monsterband, bestehend aus Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern, zog mit lautstarker Musik durch die Flure und sorgte dafür, dass endgültig Fasnetstimmung verbreitet wurde. In der Pausenhalle wurde das bunte Programm offiziell eröffnet, das vor allem tänzerisch geprägt war. Neben zwei 6. Klassen nutzen auch zwei Tanz-AGs die Gelegenheit, ihr Können zu zeigen.

Die Akrobatik-AG beeindruckte mit spektakulären Kunststücken, während die Cheerleader mit energiegeladenen Choreografien das Publikum begeisterten. Auch Sportkurse der Klassenstufen 11 und 12 trugen mit kreativen Darbietungen zur Unterhaltung bei und präsentierten waghalsige Hebefiguren. Ein Highlight war erneut der Lehrertanz, der von der Gruppe zur Musik „Funky Town“ dargeboten und mit großem Applaus belohnt wurde.

Bevor die Schülerinnen und Schüler endgültig von den Hechinger Fasnetsvereinen befreit wurden, sorgten die Guggenmusiker der Hudelgai Bätscher und Zollernhexen für den krönenden Abschluss. Mit ihren bunten Kostümen und mitreißenden Rhythmen brachten sie noch einmal richtig Stimmung ins Schulhaus. Es wurde geschunkelt, gesungen und gelacht, bevor sich die Schülerschaft gegen Mittag beschwingt auf den Heimweg machte – voller Vorfreude auf die anstehenden Fasnetsferien.

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Auszeichnung Europaschule Internationales Internationales Startseite

Wir sind Europaschule!

Am Dienstag, den 4. Februar, fand im Neuen Schloss in Stuttgart ein feierlicher Festakt zur erstmaligen Verleihung des Titels „Europaschule Baden-Württemberg“ statt. Kultusministerin Theresa Schopper überreichte dabei Plaketten an 50 Schulen, die sich in besonderer Weise um die Vermittlung europäischer Werte und Kompetenzen einsetzen. Eine dieser Schulen ist das Gymnasium Hechingen.

„In Anbetracht der aktuellen Krisen, die einem das Gefühl vermitteln, dass antieuropäische Stimmen immer lauter werden, kommt den Europaschulen eine besondere Bedeutung zu“, betonte Schopper in ihrer Ansprache. „Sie vermitteln und leben die Werte der Europäischen Union: Frieden, Gleichheit, Vielfalt und Solidarität.“

Die Qualifizierung als Europaschule ist mit einer besonderen Verpflichtung verbunden. Schulen, die diesen Titel tragen, setzen sich verstärkt mit europäischen Themen auseinander und fördern interkulturelle sowie sprachliche Kompetenzen. Ziel ist es, junge Menschen auf ein Leben und Arbeiten in einem geeinten Europa vorzubereiten und das Bewusstsein für europäische Werte wie Demokratie, Menschenrechte und Solidarität zu stärken.

Für das Gymnasium Hechingen nahmen Schulleiterin Melanie Dreher, Abteilungsleiterin Kornelia Köhler und Abteilungsleiter Joachim Schulz die Auszeichnung in Stuttgart entgegen. Schulz hatte die Bewerbung mit großem Engagement vorangetrieben, sodass nun die gesamte Schulgemeinschaft stolz auf den neuen Status als Europaschule sein kann.

„Es geht uns nicht nur um die Vermittlung von Wissen über die Geschichte Europas oder die Entscheidungsprozesse der EU, sondern vor allem um die Schulung von Europakompetenz“, erläuterte Gemeinschaftskundelehrer Joachim Schulz. Diese umfasse die Akzeptanz und das Interesse an der kulturellen Vielfalt Europas, ein Engagement für Demokratie sowie die Bereitschaft zu sozialem und politischem Handeln.

Die Zertifizierung verpflichtet das Gymnasium Hechingen dazu, in den kommenden Jahren verstärkt europäische Bildungsangebote in den Schulalltag zu integrieren. Bis 2028 sollen in sieben Aktionsfeldern Maßnahmen zur Förderung der Europaarbeit umgesetzt werden. Dazu zählen unter anderem Schüler- und Lehrermobilitäten im Rahmen des Erasmus+-Programms, welches interkulturellen Austausch ermöglicht und den europäischen Zusammenhalt stärkt.

Mit der Auszeichnung als Europaschule wird das Gymnasium Hechingen auch in Zukunft seinen Beitrag zur Vermittlung europäischer Werte leisten. Die Schulgemeinschaft freut sich auf zahlreiche Projekte, die den europäischen Gedanken weitertragen und die Schülerinnen und Schüler auf eine globalisierte Zukunft vorbereiten.

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„Unternehmen Wüste“: Beschäftigung mit dem Holocaust vor unserer Haustür

Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Gymnasiums Hechingen bekamen Geschichtsunterricht der besonderen Art: Im Rahmen des Holocaust-Gedenktages besuchten sie in der Alten Synagoge in Hechingen einen Vortrag von Dieter Grupp, dem Vorsitzenden des Vereins „KZ-Gedenkstätten Bisingen“. Er sprach über die mörderischen Geschehnissen rund um das „Unternehmen Wüste“,  wozu auch das KZ-Außenlager Bisingen gehörte.

Der informative und zugleich bewegende Vortrag reichte auch räumlich näher an die Schülerinnen und Schüler heran, als sie erwartet hatten. Zwar wurde das „Unternehmen Wüste“ im Rüstungsministerium in Berlin beschlossen, errichtet wurden die sieben dazugehörenden Konzentrationslager jedoch entlang der Bahnlinie Tübingen-Rottweil. Das Projekt zielte darauf, den Ölschiefer der schwäbischen Alb als Treibstoff für militärische Zwecke nutzbar zu machen. Wie es für die nationalsozialistische Herrschaft typisch war, wurden auch an diesem Großprojekt eine Reihe an untereinander konkurrierenden Organisationen, wie Ministerien, Firmen und Forschungsinstitute, beteiligt. Die insgesamt über 11.000 KZ-Häftlinge waren für diese Zwangsarbeit größtenteils aus anderen Konzentrationslagern, wie Auschwitz, nach Bisingen deportiert worden. Bis April 1945 wurden dort über 3480 Menschen ermordet. Das Produkt dieses sinnlosen Projekts war wenig und kaum zu gebrauchender Treibstoff.

Grupp liefterte nicht nur einen Überblick über das „Unternehmen Wüste“, sondern beleuchtete auch Täter, Opfer, Mitläufer und die Nachwirkungen der Verbrechen. Dabei bot er den Schülerinnen und Schülern über Tonband- und Videoaufnahmen die Möglichkeit, die Perspektiven der unterschiedlichen Gruppen im O-Ton kennenzulernen. Durch diese „Lupen“, wie Grupp seine thematischen Vertiefungen nannte, wurden die Dimensionen der Ereignisse für die Zuhörenden greifbarer.

Besonders beeindruckend war die Frage, die Grupp an die Schülerinnen und Schüler richtete: „Was geht mich der Holocaust an?“ Er zeigte auf, dass die nationalsozialistischen Verbrechen nicht abstrakt und fern, sondern auch direkt vor der eigenen Haustür geschehen sind.

Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit Herr Grupp ins Gespräch zu kommen. Im Geschichtsunterricht der nächsten Monate werden sie das Thema weiter vertiefen.

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T-Shirt-Aktion

Gestalte dein eigenes T-Shirt – Deine Kreativität, dein Style! 🎨👕

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Schicke ein Foto deines Entwurfs (und optional gesonderte Fotos oder Dateien der einzelnen Elemente) bis 28.02.25 an:
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Organisiert von Ultimate Banana Universe pround member of Owl Studio Gymnasium Hechingen

Vorlage zum Download

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Kreatives Schreiben: Lesung und Workshop in der Villa Eugenia

Die Villa Eugenia bot einen stimmungsvollen Rahmen für eine inspirierende Veranstaltung rund um das kreative Schreiben. Im Mittelpunkt stand die Schriftstellerin Ann Kathrin Ast. Mit ihrer Lesung und einem Workshop begeisterte sie Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 des Gymnasiums Hechingen sowie die Mitglieder der AG ‚Kreatives Schreiben‘, die von Fabian Welsch geleitet wird.

Ann Kathrin Ast, Autorin des mehrfach preisgekrönten Romans Beat, entführte ihre Zuhörer in die Welt ihres gleichnamigen Protagonisten, eines Musikstudenten im letzten Semester, der zwischen Realität, Traum und Wahn schwankt, während er seine Leidenschaft für die Musik hinterfragt. Die Lesung bot nicht nur Einblicke in einen lebendigen, sprachgewaltigen Roman, sondern auch Inspiration für eigene Schreibideen. Ermöglicht wurde die Lesung durch die finanzielle Unterstützung des Friedrich-Bödecker-Kreises.

Im Anschluss an die Lesung formierte sich die neu gegründete AG „Kreatives Schreiben“, bestehend aus zehn Schülerinnen der Jahrgangsstufen 7 bis 12. Nach einer kurzen Stärkung begann der eigentliche Höhepunkt des Tages: ein dreistündiger Schreibworkshop mit Ann Kathrin Ast, der sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Schreibtalenten neue Perspektiven eröffnete.

Der Workshop, gefördert im Rahmen des Projekts „Kulturschule“ des Kultusministeriums Baden-Württemberg, bot den Schülerinnen eine Vielzahl kreativer Impulse. Gemeinsam erarbeitete die Gruppe Methoden zur Schreibvorbereitung, entwickelte lebendige Sprachbilder und erkundete neue Schreibanlässe, die von kurzen Gedankenfragmenten bis hin zu längeren Textprojekten reichten. Ein besonderes Highlight war die persönliche Betreuung durch die Autorin. In individuellen Feedbackgesprächen ging Ann Kathrin Ast auf die Ideen und Herausforderungen der Schülerinnen ein.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmerinnen nicht nur die Möglichkeit, von einer erfahrenen Schriftstellerin zu lernen, sondern auch, ihre eigene Kreativität zu entdecken und weiterzuentwickeln. Ein Tag, der hoffentlich lange in Erinnerung bleiben wird – und vielleicht sogar den Grundstein für zukünftige literarische Werke gelegt hat.

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Wie Jugendliche in MINT-Berufen die Zukunft mitgestalten können

Ob Medizin, Wohnen oder Mobilität – in vielen Bereichen unseres Alltags ist Technik allgegenwärtig. Welche Berufe dahinterstecken, und welche Ausbildungs- oder Studienwege im sogenannten MINT-Bereich eine gute und spannende Zukunft versprechen, erfuhren Schülerinnen und Schüler bei einer Veranstaltung am Gymnasium in Hechingen. Zwei Coaches des landesweiten Bildungsprogramms COACHING4FUTURE kamen mit Experimenten und viel Technik zum Ausprobieren ins Klassenzimmer.

Der Begriff „MINT“ steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und umfasst Disziplinen, die gerade für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg mit seinen vielen Industrie- und Technologie-Unternehmen von Bedeutung sind. Welche Berufe dort besonders gefragt sind, zeigten zwei Coaching-Teams im Auftrag des Bildungsprogramms COACHING4FUTURE in Hechingen. Bereits seit 2008 engagiert sich die Baden-Württemberg Stiftung auf diesem Weg gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband SÜDWESTMETALL und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit für den Fachkräftenachwuchs.

Die vorgestellten Themen und Berufsfelder haben sich seit dem Start des Programms mehrfach geändert, wie Coach Leonie Goldberg berichtet: „Wir achten darauf, dass sich unser Vortrag immer am aktuellen Stand von Forschung und Technik orientiert und ein realistisches Bild davon vermittelt, welche Berufe von Unternehmen besonders gesucht werden.“ Aber auch die Interessen der Jugendlichen selbst stehen im Mittelpunkt. In Hechingen durften sie sich gleich zu Beginn jeweils zwei Themengebiete für die kommenden 90 Minuten aussuchen. Groß war etwa die Neugier auf die Frage, wie die Menschen künftig wohnen werden. Die Coaches zeigten, wie Häuser in Zukunft schnell und kostengünstig mit einem riesigen 3D-Drucker gebaut werden könnten oder wie Ingenieurinnen und Ingenieure im Forschungsfeld der Bionik leichte und ressourcenschonende Baustoffe nach dem Vorbild der Natur entwickeln.

Anhand solcher Beispiele wurde den Schülerinnen und Schülern veranschaulicht, wie viele unterschiedliche Berufe an innovativen Technologien mitarbeiten. Studienfächer wie

Technologiemanagement und Technische Informatik oder Ausbildungsberufe zum Baustoffprüfer und zur Verfahrensmechanikerin würden ohne solche praktischen Einblicke sonst nur den Wenigsten einfallen. Cornelia Mattern, die ebenfalls als Coach dabei war, freute sich vor allem über das große

Interesse der Schülerinnen und Schüler. Auch die Reaktionen der Jugendlichen zeigten, dass die Veranstaltung sehr gewinnbringend war und so möglichweise tatsächlich dazu führt, dass die Berufswahl später auf eine MINT-Fach fällt.