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„We are the world“ – bei uns wird gerockt

Wer beschwingt durch die dunkle Jahreszeit kommen möchte, ist derzeit am Gymnasium genau richtig. Nachdem erst vor wenigen Wochen das Musical aufgeführt worden war, konnten sich nun zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer am Konzert von Chor und Band erfreuen.

Viele nutzten diese Gelegenheit – entsprechend gut gefüllt war die Aula, als der Große Chor (bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 7 bis 11) die Bühne betrat. Mit einer schwungvollen und abwechslungsreichen Darbietung von „Happy“ von Pharrell Williams eröffneten die jungen Sängerinnen und Sänger den Abend. Durch das Programm führten drei Schülerinnen, die zugleich das Motto vorstellten: „We are the world“. Im Mittelpunkt standen Zusammenhalt und Vielfalt – Werte, die sich auch in der Liedauswahl widerspiegelten.

Begleitet wurde der Chor von Philip Kirsch am Klavier. Bei einigen Stücken unterstützte Felix Heine mit dem Cello und verlieh den Liedern damit eine besondere Note. Auch das Publikum wurde einbezogen: Bei „Heute hier, morgen dort“ durfte kräftig mitgesungen werden. Liedblätter für den Song von Hannes Wader lagen bereit. Mit „Viva la Vida“ von Coldplay beendete der Chor unter der Leitung von Cornelius Prauser seinen Auftritt.

Nach einer kurzen Umbaupause betrat die Band die Bühne – und sorgte mit mehreren E-Gitarren sowie Gesang von Christianna Gatsonidou und Chloe Grauer für echte Konzertstimmung. Ob bei „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller oder „Better Day“ von Dover: Das Publikum klatschte begeistert mit, und die Spielfreude der Band sprang schnell auf die Zuhörer über. Ein besonderer Höhepunkt war das selbst komponierte Stück „Typisch Balkan“.

Zum Abschluss standen Chor und Band gemeinsam auf der Bühne und rundeten den Abend eindrucksvoll ab. Vor dem gemeinsamen Finale bedankte sich die Gruppe mit wertschätzenden Worten bei ihren Musiklehrkräften, die in der wöchentlich stattfindenden AG, vor allem aber auch während der dreitägigen Musikausfahrt nach Ochsenhausen intensiv mit ihnen geprobt hatten – und so ein fast schon professionell anmutendes Konzert möglich machten.

Mit zwei bekannten Titeln – „Wake Me Up When September Ends“ und „We Will Rock You“ von Queen – endete ein musikalischer Abend, der noch lange nachklang. Auch die Schulleiterin sprach allen Beteiligten und den Lehrkräften ihren Dank aus und zeigte sich wie immer begeistert von der Darbietung.

Wer den Abend gemütlich ausklingen lassen wollte, konnte sich im Foyer noch stärken: Der Förderverein des Gymnasiums hatte Getränke und Brezeln bereitgestellt. Mit vielen positiven Vibes machten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer schließlich auf den Heimweg.

Und wer noch einmal Musik auf hohem Niveau genießen möchte, dem sei der kommende Montag empfohlen: Dann präsentiert das Musikleistungsfach um 18 Uhr in der Aula Stücke, die für das fachpraktische Abitur vorbereitet werden. Publikum ist herzlich willkommen.

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Jugend trainiert Sport Startseite Turnen Wettbewerb

Schülerinnen turnen sich ins Regionalbezirksfinale

Großer sportlicher Erfolg für das Gymnasium Hechingen: Beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im Geräteturnen konnten sich fünf Schülerinnen eindrucksvoll durchsetzen und den Einzug ins Regionalbezirksfinale sichern.

Die Turnerinnen Leni Buck, Marie Dirr, Ella Luigart, Lyann Stiller und Mila Solleder nahmen am 13. Januar in Schömberg am Kreisfinale des Wettbewerbs teil und belegten dort den ersten Platz. Mit diesem hervorragenden Ergebnis qualifizierte sich das Team für das Regionalbezirksfinale.

In einem nahezu fehlerfreien Wettkampf überzeugten die Schülerinnen mit starken Leistungen an den Geräten Sprung, Reck, Schwebebalken und Boden. Hohe Konzentration, sauber ausgeführte Übungen und großer Teamgeist zeichneten den Auftritt der Turnerinnen aus. Gegen die starke Konkurrenz anderer Schulen aus dem Zollernalbkreis behauptete sich das Team erfolgreich und überzeugte die Kampfrichterinnen mit seiner konstanten Leistung.

Zum Team gehörte außerdem Anne Buckenmaier, ebenfalls Schülerin des Gymnasiums Hechingen, die den Wettkampf als Kampfrichterin fachkundig begleitete und so zu einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung beitrug.

Der Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ zählt zu den bedeutendsten Schulsportveranstaltungen Deutschlands und führt die teilnehmenden Teams über mehrere Qualifikationsrunden bis hin zum Landesfinale. Das Gymnasium Hechingen gratuliert herzlich zu diesem Erfolg und drückt für das Regionalbezirksfinale fest die Daumen.

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Schulwettbewerb „Jugend debattiert“

Spannende Wortgefechte und knappe Entscheidungen

Insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 8 bis 10 nahmen am diesjährigen Schulwettbewerb Jugend debattiert teil und stellten sie ihr rhetorisches Können unter Beweis. In mehreren Debattenrunden traten sie gegeneinander an, wobei jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer zweimal debattieren musste und die eigenen Argumente vor der Gegenseite verteidigte.

Gut vorbereitet gingen alle Debattierenden an den Start, denn das Ziel war klar: Nur vier von ihnen – zwei aus der Mittelstufe und zwei aus der Oberstufe – dürfen das Gymnasium im Regionalwettbewerb vertreten.

Diskutiert wurden zwei aktuelle und kontroverse Fragestellungen. In der Debatte zur Frage, ob für das Fahren von E-Scootern eine Führerscheinpflicht gelten soll, argumentierte die Pro-Seite mit der hohen Zahl an Unfällen, die durch bessere Kenntnis der Verkehrsregeln vermeidbar wären. Die Contra-Seite entgegnete, dass dann konsequenterweise auch ein Fahrradführerschein Pflicht sein müsste und dass sich nicht alle Jugendlichen die Kosten für einen Führerschein leisten könnten.

Ein weiteres Thema war die Frage, ob schriftliche Abschlussprüfungen künftig am Computer geschrieben werden sollen. Befürworter betonten die bessere Lesbarkeit der Texte und damit größere Chancengleichheit. Kritiker warnten hingegen vor technischen Problemen sowie vor hohen Kosten, die entweder von den Familien oder vom Staat getragen werden müssten.

Bewertet wurden die Debatten von einer dreiköpfigen Jury, bestehend aus Deutschlehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern. Maßgebliche Kriterien waren Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsbereitschaft und Überzeugungskraft.

In der Mittelstufe setzten sich Susanna Rager (1. Platz), Lia Walter (2. Platz), Emilia Walz (3. Platz) und Valentin Amann (4. Platz) durch. In der Oberstufe war es besonders spannend: Die vier Teilnehmenden lagen nur wenige Punkte auseinander, sodass die Enttäuschung bei den Mädchen groß war. Felix Heine (1. Platz) und Adrian Breuer (2. Platz) qualifizierten sich für den Regionalwettbewerb in Reutlingen. Sina Planche (4. Platz) und Emma Simmendinger (3. Platz) werden die beiden jedoch sicher bei der Vorbereitung unterstützen, damit das Gymnasium bestmöglich vertreten ist.

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Holocaustgedenktag – Was hat das mit mir zu tun?

Was hat das mit mir zu tun?

Geschichtsunterricht unmittelbar erfahrbar zu machen – das gelang dem Geschichtslehrer Dieter Grupp mit einem Vortrag in der Alten Synagoge. Anlass war der 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 des Gymnasiums Hechingen hatten die Gelegenheit, diese Veranstaltung zu besuchen und sich an einem historischen Ort mit der Bedeutung des Holocaustgedenktags auseinanderzusetzen – sowohl für unsere Gegenwart als auch ganz konkret für Jugendliche in Hechingen.

Um das Thema anschaulich und lebensnah zu vermitteln, griff Grupp auf das bereits vor 2020 abgeschlossene Projekt „Pieces of Memory“ zurück. In diesem Projekt erarbeiteten Jugendliche aus Deutschland und Israel zahlreiche Biografien jüdischer Kinder und Jugendlicher. Drei dieser Lebensgeschichten stellte Grupp besonders in den Mittelpunkt: Ruth Solomon, Manfred Bernheim und Martin Eppstein. Alle drei wurden um 1920 geboren und wuchsen in Hechingen in jüdischen Familien auf. Als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, waren sie zwölf bzw. dreizehn Jahre alt – und erlebten als Jugendliche, was Ausgrenzung und Entrechtung auch in einer Kleinstadt bedeuten können.

Aufgrund ihres jüdischen Glaubens mussten sie ihre Schulen vorzeitig verlassen. Berufliche Wege, die sie eigentlich einschlagen wollten, blieben ihnen verwehrt. Mit 18 Jahren verließen sie Deutschland – ohne ihre Eltern. Zwar überlebten alle drei, doch sie verloren einen Großteil ihrer Familien: Eltern, die sie nach der Emigration nie wiedersahen, sowie viele Geschwister wurden Opfer des NS-Terrors und starben in Konzentrationslagern in Polen und Lettland. 1986 kehrten Ruth Solomon, Martin Eppstein und Manfred Bernheim anlässlich der Einweihung der restaurierten Synagoge nach Hechingen zurück. Sie verstarben erst im hohen Alter, zuletzt Ruth Solomon im Jahr 2019.

Grupp war es dabei wichtig, den Blick nicht ausschließlich auf den millionenfachen Mord in den Lagern zu richten, sondern auch auf die Anfänge der Verfolgung. Diese begannen nicht „irgendwo weit weg“, sondern direkt vor der Haustür – in der Hechinger Stadtgesellschaft, im Schulalltag und im täglichen Miteinander. Martin, Manfred und Ruth verloren ihre Freunde, ihre Familien ihre wirtschaftliche Existenz – und schließlich viele Angehörige ihr Leben.

Die Frage nach der Verbindung zwischen uns heute und diesen Geschichten beantwortete Grupp mit einem eindrücklichen Gedanken: Wir teilen dieselbe Lebenswelt – nur rund 90 Jahre später. Besonders greifbar wurde dies anhand eines Fotos am Zellerhorn: ein Motiv, das viele aus eigener Erfahrung kennen. Darauf posieren Ruth Solomon, Martin Eppstein und Manfred Bernheim vor der Zollernburg – ein Bild, das Vergangenheit und Gegenwart auf bewegende Weise miteinander verbindet.

Der Vortrag über eine deutsche Geschichte, die nur scheinbar weit entfernt ist, beeindruckte die Schülerinnen und Schüler sichtlich. Er leistete einen wichtigen Beitrag zur Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit – und zur Aufklärung darüber, wie schnell Ausgrenzung beginnen kann, auch mitten in der eigenen Umgebung.

(Das erwähnte Foto findet man hier:

:https://www.piecesofmemory.com/de/biographies/manef-biran/page-7

Copyright bei der Alten Synagoge (so wie angegeben zitieren und mit Verweis auf die Website, dann darfs es abgedruckt werden)

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CAMMP Day: Mathematik zum Anfassen

55 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 des Gymnasiums Hechingen erlebten einen spannenden CAMMP Day. Im Mittelpunkt des Projekttages stand die mathematische Modellierung: Die Jugendlichen setzten sich mit realitätsnahen Fragestellungen auseinander, lernten verschiedene Codierungen kennen und probierten diese aktiv aus.

Das Schüler*innenlabor CAMMP (Computational And Mathematical Modeling Program) der Universität Stuttgart bietet solche Workshops als Teil eines bundesweiten Programms an, bei dem Schülerinnen und Schüler reale Probleme mit mathematischen Methoden und Computereinsatz lösen können. Ziel von CAMMP ist es, die Bedeutung von Mathematik und Simulationswissenschaften für Gesellschaft, Technik und Forschung erlebbar zu machen und jungen Menschen einen Einblick in wissenschaftliches Denken und mögliche MINT-Berufe zu geben. “Es freut uns sehr, dass wir den Workshop auch zu uns nach Hechingen holen konnten.”, so Mathelehrerin Birgit Leibold, die den Projekttag organisiert hatte.

Betreut wurde der Projekttag von Professor Stamm und Alicia Heck, unterstützt von vier engagierten Mathestudenten. Gemeinsam zeigten sie den Teilnehmenden, wie vielseitig Mathematik ist und wie sie eingesetzt werden kann, um Probleme aus dem Alltag oder der Forschung zu durchdringen. Der CAMMP Day bot nicht nur neue fachliche Einblicke, sondern weckte bei vielen Schülerinnen und Schülern auch Begeisterung für mathematische Fragestellungen.

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Aktivteam Weihnachtsmarkt Aktivteams Außerunterrichtliche Veranstaltungen Startseite

Gymnasium Hechingen spendet Erlöse des Weihnachtsmarkts

Der diesjährige Weihnachtsmarkt des Gymnasiums Hechingen war nicht nur ein Erfolg für die Klassenkassen, sondern auch ein Zeichen der Solidarität. Viele Klassen erklärten sich bereit, einen Teil ihrer Einnahmen zu spenden und damit über den schulischen Rahmen hinaus Gutes zu tun.

Traditionsgemäß ging die Spende an ein Kinderhaus in Rumänien, zu dem das Gymnasium Hechingen über eine ehemalige Kollegin seit vielen Jahren persönlichen Kontakt pflegt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Unterstützung dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird.

Insgesamt konnten 1.233,00 Euro gespendet werden. Für die Kinder sowie die Betreiber der Einrichtung bedeutet dieser Betrag eine große Hilfe und sorgte vor Ort für Freude und Dankbarkeit.

Ein besonderer Dank gilt dem Aktivteam Weihnachtsmarkt. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 unterstützten tatkräftig die Organisation des Marktes und trugen so maßgeblich zu dessen Gelingen bei. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von Philip Kirsch und Uta Schoder.

Das Gymnasium Hechingen bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern und Spendern, die diese Aktion möglich gemacht haben.

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Musical „Das Wilde Pack“ begeistert in der Stadthalle Hechingen

Ein tierisch gutes Musical präsentierte der kleine Chor des Gymnasiums unter der Leitung von Cornelia Prauser in der Stadthalle von Hechingen. Knapp 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 zeigten dabei eindrucksvoll ihr Können auf der Bühne und sorgten für einen rundum gelungenen Abend. Denn nicht nur gesanglich wusste das Ensemble zu überzeugen. Auch schauspielerisch konnte sich die Truppe sehen lassen. Für die szenische Umsetzung des Musicals „Das Wilde Pack“ war erstmals Katharina Rath, ebenfalls Lehrerin am Gymnasium, verantwortlich.

Das Musical entführte die Zuschauerinnen und Zuschauer in die Welt der Tiere. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Wölfin Hamira, gespielt von Jule Stehle, die nach dem Willen der Zoodirektorin (Ayla Biewald) sterben soll, um aus ihrem Fell einen Mantel für das Fräulein Tochter (Ksenia Zanfiroua) anzufertigen. Doch die Zoodirektorin hat die Rechnung ohne Barnaya gemacht: Die Gorilladame, dargestellt von Mila Schischmanjan, ergreift mutig die Initiative. Sie macht Hamira Mut, aus dem Käfig auszubrechen, und hilft ihr, die Zoodirektorin zu überlisten.

Barnayas Rat, in der Stadt das sogenannte Wilde Pack – ein Rudel verschiedenster Tiere – aufzusuchen, erweist sich zunächst als wenig hilfreich. Hamira wird dort alles andere als freundlich empfangen. Als sich jedoch herausstellt, dass nun Barnaya zu einem Mantel verarbeitet werden soll, steht das Wilde Pack geschlossen zusammen. Gemeinsam gelingt es, die Zootiere zu retten. Am Ende erkennen alle, dass die Rettung nur möglich war, weil jede und jeder seine persönlichen Stärken eingebracht hat.

Das muntere Treiben auf der Bühne und der Gesang wurden mit viel Schwung von Philip Kirsch am Klavier begleitet. Neben den gelungenen Sologesängen, insbesondere der beiden Hauptfiguren Hamira und Barnaya, ließ immer wieder der gesamte Chor seine Stimme erklingen. Eine den Text unterstützende Choreografie rundete die Darbietung ab.

Es war ein erfolgreicher Abend für alle Beteiligten – für die jungen Akteurinnen und Akteure, die engagierten Lehrkräfte und das begeisterte Publikum. Dies unterstrich auch Melanie Dreher, die vor einer Zugabe das Schlusswort sprach. Sie zeigte sich beeindruckt von der tollen Leistung der Schülerinnen und Schüler und dankte den Lehrkräften herzlich für ihr großes Engagement.

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Bustraining und Verkehrssicherheit Prävention Startseite

Hechinger Gymnasium setzt auf Prävention: Sicherheit auf dem Fahrrad und im Bus

Verkehrserziehung wird am Gymnasium Hechingen großgeschrieben. In zwei praktischen Veranstaltungen lernten die jüngsten Schülerinnen und Schüler, wie sie sich auf dem Schulweg schützen können – sowohl als Fahrradfahrer als auch als Busnutzer.

Den Anfang machten die neuen Fünftklässler mit dem bewährten Bustraining. Alle fünf Klassen erhielten jeweils eine Doppelstunde lang eine intensive Einweisung in die Sicherheit beim Busfahren. Unter der fachkundigen Leitung von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten der Polizei Balingen lernten die Kinder zunächst im Klassenzimmer die Gefahren an der Haltestelle und im Bus kennen. Anschließend ging es an die schuleigene Bushaltestelle, wo dank der Unterstützung des Busunternehmens Wiest und Schürmann ein Bus bereitstand. Hier wurden das disziplinierte Ein- und Aussteigen sowie das korrekte Verhalten während der Fahrt geübt. Besonders eindrucksvoll waren die praktischen Bremsmanöver, die bei verschiedenen Geschwindigkeiten durchgeführt wurden. Sie machten den Schülerinnen und Schülern klar, wie wichtig es ist, sich im fahrenden Bus immer festzuhalten. 

In Klasse 6 lag der Fokus auf der Sicherheit auf dem Fahrrad. Unter dem Titel „Schütze dein Bestes“ wurde die Radfahrausbildung vertieft. Da Fahrradfahrer im Gegensatz zu Autoinsassen keine schützende Fahrgastzelle haben, ist der eigene Schutz umso wichtiger. Das interaktive Programm vermittelte den Schülerinnen und Schülern richtiges Verhalten im Straßenverkehr. Im Zentrum stand dabei die lebenswichtige Funktion des Fahrradhelms zum Schutz des Gehirns, was durch Erklärvideos und einen praktischen Versuch eindrucksvoll untermauert wurde. Weiterhin thematisierten die Referenten die Bedeutung von Reflektoren, guter Beleuchtung sowie gängiger Verkehrszeichen und -regeln.

Mit diesen beiden Veranstaltungen spricht das Gymnasium Hechingen zentrale Lebensbereiche seiner Schülerinnen und Schüler an. Die Sicherheit auf dem Schulweg – ob als Busfahrgast oder auf dem Fahrrad – ist essenziell. Mit diesen beiden Veranstaltungen soll ein Beitrag geleistet werden, damit die Schülerinnen und Schüler selbstbewusst und umsichtig handeln.“

Die durchweg positive Resonanz der Schülerinnen und Schüler zeigt: Prävention, die praxisnah und auf Augenhöhe vermittelt wird, kommt an.

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Klasse 10c erlebt EU-Politik hautnah

Einen besonderen Einblick in die Arbeit der Europäischen Union erhielt die Klasse 10c des Gymnasiums Hechingen bei einem Besuch im Europäischen Parlament in Straßburg. Im Rahmen der Veranstaltung Euroscola Regional konnten die Schülerinnen und Schüler für einen Tag selbst in die Rolle von Europaabgeordneten schlüpfen und europäische Politik unmittelbar erleben.

Euroscola ist ein Programm des Europäischen Parlaments, das Jugendlichen aus allen Mitgliedstaaten politische Entscheidungsprozesse näherbringt. Die Regionalausgabe richtet sich speziell an Schulklassen aus Baden-Württemberg und dem Elsass und ermöglicht einen intensiven Workshop-Tag im Straßburger Parlamentsgebäude – mit kurzen Anfahrtswegen und einem klaren Fokus auf aktuelle europäische Fragestellungen.

„Der Mehrwert liegt im Erleben von Demokratie als Prozess“, betont der begleitende Lehrer Joachim Schulz. „Die Jugendlichen erfahren, wie Meinungsbildung funktioniert, warum Kompromisse notwendig sind und welche Bedeutung europäische Zusammenarbeit gerade in herausfordernden Zeiten hat.“

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Videobotschaft von Parlamentspräsidentin Roberta Metsola, die das Engagement junger Menschen für die Zukunft Europas hervorhob. Daran schloss sich ein Interview mit der französischen Europaabgeordneten Fabienne Keller an. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, Fragen zur Zukunft der EU, zur europäischen Klimapolitik sowie zum Umgang mit populistischen Strömungen zu stellen.

Ein weiterer Programmhöhepunkt war das Innovation Lab „Our European Values: Defending Fundamental Rights and Democracy“. In interaktiven Workshops setzten sich die Jugendlichen mit der Frage auseinander, wie Grundrechte und demokratische Werte insbesondere im digitalen Raum geschützt werden können.

Euroscola

Nach der Mittagspause in der Parlamentskantine folgte die Simulation parlamentarischer Arbeit. Von der Bildung politischer Fraktionen über engagierte Debatten bis hin zur Abstimmung über realitätsnahe Gesetzesvorschläge durchliefen die Schülerinnen und Schüler alle zentralen Schritte des parlamentarischen Prozesses. „Man merkt schnell, wie schwierig es ist, einen gemeinsamen Text zu formulieren – und wie zufriedenstellend es ist, am Ende eine Lösung zu finden“, schilderte ein Teilnehmer.

Mit vielen neuen Eindrücken und einem vertieften Verständnis für europäische Politik kehrte die Klasse 10c nach Hechingen zurück. Der Besuch machte deutlich: Europa ist keine abstrakte Idee, sondern lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, unterschiedliche Standpunkte vertreten und gemeinsam Entscheidungen treffen.

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Irische Schülergruppe erlebt unvergessliche Adventswoche in Hechingen

24 irische Schülerinnen und Schüler aus Dublin mit drei Begleitlehrkräften haben in der letzten Novemberwoche einen abwechslungsreichen und eindrucksvollen Aufenthalt am Gymnasium Hechingen erlebt. Die ungewöhnliche Reisezeit erwies sich als voller Erfolg: Die Gäste konnten nicht nur den Beginn der Adventszeit in Deutschland kennenlernen, sondern auch zahlreiche kulturelle und schulische Erfahrungen sammeln. Organisiert und finanziell unterstützt wurde der Austausch über das Erasmus-Programm.

Der Auftakt des Besuchswochenendes führte die Gruppe nach Tübingen. Dort erwartete sie eine englischsprachige Stadtführung mit dem Englischlehrer Harald Sonntag-Weißhaar, gefolgt von einem gemeinsamen Stadtbummel mit deutschen Schülerinnen und Schülern. Am Abend standen Bowling und Pizzaessen auf dem Programm – ein erstes Wiedersehen in entspannter Atmosphäre. Ein weiteres Highlight ließ nicht lange auf sich warten: der Besuch des Daimler-Benz-Museums in Stuttgart.

Am Montag kam es dann zur ersten Begegnung am Gymnasium Hechingen. Die irischen Schülerinnen und Schüler bezogen ihre Unterkünfte in St. Luzen und der Stadtvilla. Nach einer Schulführung in Kleingruppen ging es sportlich weiter: In der Lichtenauhalle konnten die Gäste zusammen mit ihren deutschen Partnern die Kletterwand testen.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen von Kunst und Kultur. Gemeinsam mit der Englisch- und Kunstlehrerin Mirka Schorneck besuchten die irischen Jugendlichen die Duckomenta und nahmen anschließend an einem eigens auf die Ausstellung abgestimmten Kunstprojekt in der Schule teil.

An den folgenden drei Tagen lernten die jungen Besucher das deutsche Schulsystem aus nächster Nähe kennen. Sie hospitierten in verschiedenen Klassen und Fächern und wurden häufig aktiv in den Unterricht einbezogen – ein Gewinn für beide Seiten. Besonders stimmungsvoll wurde es am Mittwochnachmittag auf der Burg Hohenzollern: Beim Winterzauber konnten die Gäste aus Irland – zur großen Freude der „Inselbewohner“ – sogar Schneegestöber erleben.

Ein süßes Highlight bildete der Besuch der Rittersport-Schokoladenwerkstatt, wo die Jugendlichen ihre eigene Schokolade kreieren durften. Abgerundet wurde die Woche durch ein kleines Abschiedsfest an der Schule. Dort bedankten sich die irischen Schülerinnen und Schüler herzlich und betonten, wie viel Freude sie hatten und wie viel sie gelernt haben – ganz im Sinne der europäischen Erasmus-Idee, die Begegnungen ermöglicht und internationale Verbundenheit stärkt.

Am Freitag hieß es schließlich endgültig „good bye“. Über Tübingen, Stuttgart und Amsterdam trat die Gruppe die Heimreise an. Im Gepäck: selbstgemachte Schokolade, zahlreiche Souvenirs und vor allem viele unvergessliche Erinnerungen an eine Woche, die den europäischen Zusammenhalt einmal mehr lebendig werden ließ.